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3. HVSA-Pokal Männer: Lok Schönebeck unterliegt nach Verlängerung 37:39
Ernsthaftigkeit fehlt über volle 70 MinutenVon Björn Richter
Oebisfeldes Norman Bischoff bringt einen direkten Freiwurf im Gästetor unter und beschert seinem Team die Verlängerung - mit bekanntem Ausgang aus Schönebecker Sicht. | Foto: Peter Ermisch
Der mitgereiste Schönebecker Anhang befand sich schon in Feierstimmung. Die Spielzeit war abgelaufen, die Handballer der SG Lok führten am Sonntag in der Drittrundenpartie des HVSA-Pokals mit 30:29 beim SV Oebisfelde II, als dieser einen Freiwurf zugesprochen bekam.
Oebisfelde Zuvor hatte die SG Lok durch einen technischen Fehler im Angriff die Chance vertan, den Sieg zu sichern. So aber sah sich Sebastian Papendieck beim Gegenstoß der Gastgeber gezwungen einzugreifen - sein taktisches Foul wurde mit der Roten Karte bedacht. Soweit nichts Dramatisches, denn der Freiwurf aus rund zehn Metern musste direkt ausgeführt werden. "Das habe ich in meiner gesamten Zeit zweimal erlebt, dass ein direkter Freiwurf noch ein Spiel entscheidet", nahm Lok-Coach Dirk Heinrichs vorweg, was nun folgte.
Oebisfeldes Norman Bischoff setzte zum Schlagwurf an, fand die Lücke in der Gästemauer und überwand Schönebecks Schlussmann Christian Schuster zum 30:30 - Verlängerung.
Mitunter hätte sich der Sachsen-Anhalt-Ligist von der Elbe die zweimal fünf Minuten sparen können, wenn er in den 60 Minuten zuvor mehr Entschlossenheit gezeigt hätte. So aber blieben Szenen haften, die einen faden Beigeschmack hinterließen. Etwa verteilt über die gesamte erste Halbzeit, "als unsere Deckung nicht den nötigen Einsatz gezeigt und im Angriff die Bewegung ohne Ball gefehlt hat", erinnerte sich Heinrichs, dessen Pausenansprache nach dem 16:16 etwas lauter ausfiel.
Zwar fing sich sein Team mit Wiederanpfiff, zeigte nun größere Bereitschaft, versäumte es aber, sich entscheidend gegen den vermeintlichen Underdog aus der Verbandsliga abzusetzen. "Steffen Kliem und Stefan Kazmierowski haben sich aufgerieben, aber der ein oder andere hat die Verantwortung auf die beiden abgeschoben", kritisierte Heinrichs.
Eine Szene aus der 58. Minute untermauerte den Eindruck des Trainers, der "Einstellung und Ernsthaftigkeit" bei seinen Spielern vermisste. Lok lag zwei Minuten vor Ultimo mit zwei Treffern in Front, als Robert Mennecke einen Kunstwurf durch die Beine von SVO II-Torhüter Maik Giebel probierte, anstatt konventioneller abzuschließen.
Die SG Lok ging nach Papendiecks Disqualifikation also in Unterzahl in die Verlängerung und lief sogleich einem Rückstand hinterher. Auch in den zweiten fünf Minuten "Zugabe" mussten die Schönebecker mit einer Zwei-Minuten-Strafe auskommen. Die Gastgeber nutzten die numerische Überlegenheit zu einem Zwei-Tore-Vorsprung, den sie über die Zeit brachten und somit den Einzug in die nächste Runde feierten. Entsprechend gut aufgelegt zeigte sich Oebisfelde-Trainer Hans-Joachim Gamm: "Meine Mannschaft hat sich ein dickes Lob verdient, weil sie ihr Leistungspotenzial voll abgerufen und alle taktischen Vorgaben diszipliniert erfüllt hat."
Diese taktischen Vorgaben sahen übrigens auch eine konsequente Manndeckung gegen Mennecke vor, die Toni Seiler mit großem Einsatz
Eintrag: 20.12.11 12:26 – Quelle: Volksstimme
3. Runde HVSA-Pokal der Männer: Titelverteidiger nach Verlängerung raus
Oebisfelde (fna) In diesem Jahr wird es einen neuen Sieger im HVSA-Pokal geben. Lok Schönebeck, der Titelverteidiger, schied gestern in der dritten Runde aus. Der Sachsen-Anhalt-Ligist musste sich beim SV Oebisfelde II (Verbandsliga Nord) mit 37:39 nach Verlängerung geschlagen geben. Praktisch mit der Schlusssirene verwandelte der Gastgeber einen Freiwurf direkt zum 31:31 nach 60 Minuten. Zur Halbzeit stand es in dieser ausgeglichenen Partie 16:16-unentschieden.Eintrag: 19.12.11 09:14 – Quelle: Volksstimme
3. Runde HVSA-Pokal der Frauen: Leistung gibt Zuversicht für die Rückrunde
Von Norbert WulfLok-Spielerin Vivien Goldgräbe (mit Ball) erzielte zwei Tore gegen den SV Irxleben. Die Schönebeckerin konnte die Niederlage und damit das Ausscheiden aus dem Pokal nicht verhindern. | Foto: Norbert Wulf
Es fehlten die berühmten paar Prozent, um im Pokal eine Runde weiter zu kommen. Am Ende unterlagen die Handballerinnen von Lok Schönebeck am Sonnabend mit 24:27 (10:10) gegen den SV Irxleben.
Schönebeck Eine Szene aus der zweiten Hälfte, die symptomatisch steht für die Saison: Beim Stand von 19:19 befanden sich die Gäste im Angriff. Die Schiedsrichter hatten schon den Arm oben, zeigten Zeitspiel an. Irxleben musste abschließen. Die Abwehr der Gastgeber rückte heraus auf die ballführende Spielerin, um sie zu blocken, im Glauben sie würde werfen. Doch diese spielte den Ball auf die nun völlig frei stehende Kreisspielerin, die mit wenig Problemen das Tor erzielte.
Es war zwar nicht die entscheidende Szene des Spiels, aber sie zeigte, dass es in einigen Momenten bei den Schönebeckerinnen noch an der letzten Konzentration fehlt. Auch Trainer Dirk Schedlo war sauer über dieses Gegentor. Immer wieder wies er seine Spiererinnen an, in der Abwehr zuzupacken, was größtenteils auch gut funktionierte. "Die Abwehrarbeit war besser als zuletzt", sagte Schedlo nach dem Spiel.
Für die Niederlage machte der Trainer andere Faktoren aus, so vor allem den fehlenden Biss im Angriff in den letzten zehn Minuten. "Da fehlt jemand, der vorangeht und Verantwortung übernimmt." Schedlo hatte vor allem Szenen wie folgende im Sinn: Vivien Goldgräbe bekam den Ball auf Rechtsaußen und hatte freie Bahn zum Tor, aber der Winkel war mehr als ungünstig, um einen Treffer zu erzielen. "Da muss sie die Aktion abbrechen und den Ball nochmal zurückspielen. Der Wille, Tore zu werfen, in allen Ehren, aber nicht so", bemängelte Schedlo.
Lok fand nur mäßig ins Spiel, lag zunächst 0:3 hinten. Nach und nach steigerten sich die Gastgeber, packten in der Abwehr besser zu und zeigten auch vorn Präsenz. So tilgten sie den Drei-Tore-Rückstand vom 2:5 über 5:7 und 6:8 zum 8:8-Ausgleich. Von da an verlief das Match nicht nur vom Spielstand her ausgeglichen. In die Kabinen ging es mit einem 10:10-Unentschieden.
Nach der Pause blieb das Spiel knapp. Die Führung wechselte stetig. Legte die eine Mannschaft vor, hatte die andere stets eine Antwort parat. Bis fünf Minuten vor Schluss lief es so. Dann erzielten die Gäste drei Tore in Folge zum 21:24. Lok kam jeweils noch zweimal schnell auf zwei Zähler heran, aber es reichte nicht mehr.
Trotz der knappen Niederlage fand der Trainer lobende Worte: "Die Mannschaft ist wieder auf einem besseren Weg. Sie hat gezeigt, dass sie Handball spielen kann", gab sich Schedlo abschließend zuversichtlich. Diese guten Ansätze sollen nun kompensiert werden, um im neuen Jahr wieder an die Erfolge aus dem vergangenen Jahr anzuknüpfen.
Lok Schönebeck: Suchan, Virkus - Goldgräbe (2), Bauer (3), Koeck (9), Sauer (1), Krause, Depta (3), Moschner, Kalwatz (4), Broßart (2), Helbig
SV Irxleben: Schöneck, Kling - Bethmann, Kracht (5), Lincke (6), Jennifer Reß (1), Jessica Reß (1), Stolz (4), Zornemann (1), Zunkel (8), Wolfram, Arendt
Siebenmeter: Lok 3/3 - Irxleben 6/6
Zeitstrafen: Lok 3 - Irxleben 5
Eintrag: 19.12.11 09:17 – Quelle: Volksstimme
2. Runde Harz-Börde-Pokal
In der Vorweihnachtszeit heißt es für die 2. Männermannschaft der SG Lok Schönebeck in der zweiten Runde im Harz-Börde-Pokal zu spielen.Der Gastgeber der TSG Calbe II empfängt am 17.12. im Lokalderby die Männer der SG Lok. Gespielt wird in der Hegersporthalle.
Die Spielzeit wird nach Bekanntgabe des HVSA hier veröffentlicht.
Eintrag: 24.10.11 10:05
3. Runde im HVSA-Pokal ist ausgelost
Die 2. Runde des HVSA-Pokals haben die 1. Frauen- und die 1. Männermannschaft der SG Lok bereits hervorragend absolviert. Nun warten in der 3. Runde keine einfachen Gegner auf die Lok-Schützlinge.1. Frauen: Der Heimvorteil ist diesmal auf Seiten der Mannschaft von Trainer Dirk Schedlo. "Wir werden das Beste daraus machen. Sicher gibt es glücklichere Lose als Irxleben, aber nicht extra 200 Kilometer zum Auswärtsspiel fahren zu müssen, ist viel wert", sagt Schedlo.
Gespielt wird am 17.12. in der Franz-Vollbring-Halle.
1. Männer: In der Hans-Picker-Halle wartet am 17.12. der SV Oebisfelde 1895 II auf die Männer von Trainer Dirk Heinrichs.
Die SG Lok-Männer wollen sich an diesem Tag ein vorzeitges Weihnachtsgeschenk bereiten.
In beiden Partien stehen die genauen Zeiten noch nicht fest. Sobald der HVSA diese veröffentlicht, werden sie hier bekannt gegeben.
Eintrag: 24.10.11 10:08
Frauen HVSA-Pokal: Lok steht in Pokalrunde drei
Starke 25 Minuten genügenMagdeburg/Schönebeck (bjr) Die Sachsen-Anhalt-Liga-Handballerinnen der SG Lok Schönebeck haben sich am Sonnabend durch einen 29:19 (15:10)-Sieg beim Nordligisten BSV 93 Magdeburg II für die nächste Runde im HVSA-Pokal qualifiziert. Trainer Dirk Schedlo bezeichnete den Sieg über die eine Klasse tiefer spielende BSV-Reserve als "standesgemäß".
Nachdem die Gastgeberinnen zunächst die Führung übernahmen, wandelte Lok diese zum 3:2 um (5.) und verwaltete den Vorsprung. Ab der 15. Minute gaben die Schönebeckerinnen Vollgas und zogen über das 11:6 (20.) bis zur Pause auf 15:10 davon. "Im Grunde haben uns 25 starke Minuten gereicht, um das Spiel zu entscheiden", sagte Trainer Schedlo.
Auch im zweiten Abschnitt zog seine Mannschaft weiter ihre Kreise und verbuchte ohne große Mühen den Zehn-Tore-Sieg. "So ein Spiel bietet immer Ansatzpunkte zur Kritik, so war unser Abwehrverhalten trotz der nur 19 Gegentore ausbaufähig", so Schedlo, der mit Blick auf die nächste Pokalrunde einen Wunsch hegte: "Nach fünf Jahren endlich mal wieder ein Heimlos."
SG Lok Schönebeck: Suchan, Virkus - Wolf (4), Goldgraebe (5), Schedlo (7), Bauer (1), Koeck (7), Sauer (1), Krause, Precht, Stagge, Depta (2), Moschner (1), Kalwatz (1)
Eintrag: 19.10.11 09:14 – Quelle: Volksstimme
Männer HVSA-Pokal: TSG Calbe zieht nach 50:18 (29:8) über SG Lok Schönebeck II in die dritte Runde des HVSA-Pokals ein
TSG-Trainer Linkohr: "Lok-Erste heben wir uns fürs Finale auf"Martin Sowa steuerte für die Calbenser beim ungefährdeten Sieg über die Lok-Reserve sechs Treffer bei. | Foto: Björn Richter
Schönebeck (bjr) Pokalpartien, noch dazu bei einem zwei Ligen tiefer spielenden Gegner, bieten meist nur wenig Gelegenheit zu glänzen. Die Sachsen-Anhalt-Liga-Handballer der TSG Calbe haben am Sonnabend in ihrem Zweitrundenspiel des HVSA-Pokals bei Bezirksligist SG Lok Schönebeck II bewiesen, dass es auch anders geht. Mühelos setzten sich die Saalestädter mit 50:18 (29:8) durch. "Ohne den Gegner schlechtzumachen, für uns war es ein Trainingsspiel unter Wettkampfbedingungen. Wir wollten die 50-Tore-Marke knacken und unter 20 Gegentreffern bleiben", stellte ein zufriedener TSG-Coach René Linkohr nach der Partie in der gut gefüllten Schönebecker Franz-Vollbring-Sporthalle fest.
In welche Richtung das Spiel gehen würde, machten seine Schützlinge von Beginn an klar: In die von Dennis Weidner. Doch der Torhüter der Lok-Reserve machte seine Aufgabe mehr als ordentlich. Insgesamt parierte er zwei Siebenmeter und war auch bei etlichen freien Würfen zur Stelle. "Es ist schwierig, 60 Minuten lang die Konzentration oben zu halten", nahm Linkohr sein Team in Schutz.
Dennoch richtete er nach einer Viertelstunde klare Worte an sein Team. Während einer Auszeit (16.) bemängelte er den zögerlichen Start seiner Mannen. Diese schienen die Botschaft verstanden zu haben, fortan rollte Angriff um Angriff auf das Lok-Tor. Die Schönebecker blieben in der Offensive meist noch vor dem entscheidenden Pass hängen, so dass die TSG vor allem durch schnelle Konter zum 29:8-Halbzeitstand kam. Die sichere Führung ermöglichte Coach Linkohr auch das ein oder andere taktische Experiment, so probierte es die TSG eine Zeitlang mit einer offensiven 5-1-Deckung oder variierte bei der Aufstellung.
Nach Wiederbeginn sollten nun auch die Gastgeber vermehrt zu Torerfolgen kommen. Dabei punktete Lok ausgeglichen. Neben dem besten Werfer Steffen Lehmann (sechs Tore) trafen Christian Hoczwik und Patrick Kausmann je vierfach. "Wichtig war, dass sich niemand verletzt. Schönebeck hat die Partie fair geführt", sagte Linkohr mit Blick auf seine Hauptsorge.
Derweil zog seine Mannschaft gegen Ende wieder ihr Spiel durch. Vor allem Rechtsaußen Christian Hübner wusste zu überzeugen, traf aus schwierigen Winkeln und hatte mit seinen 17 Toren erheblichen Anteil am 50:18.
Derweil schaute sein Trainer auf die nächste Runde voraus, meinte mit Blick auf das Vorjahres-Endspiel: "Die Lok-Erste würden wir uns gerne fürs Finale aufheben."
Lok Schönebeck II: Weidner - Hoczwik (4), Lugoboni (1), Melcher, Köppe, Kausmann (4), Schmidt (2), S. Lehmann (6), K. Lehmann (1), Braun
TSG Calbe: Bertram, Wiederhold - Walter (1), B. Rätzel (3), Barby (10), Krause (3), Hulha (5), Roost (4), N. Rätzel (1), Sowa (6), Hübner (17)
Siebenmeter: Lok II 5/3 - TSG Calbe 6/4
Zeitstrafen: Lok II 1 - TSG Calbe 2
Eintrag: 19.10.11 10:14 – Quelle: Volksstimme
Pokalwochenende
Spiel am 15.10.1. Männer: In der zweiten Runde des HVSA-Pokals stehen sich am Samstag der SV Eintracht Gommern und die erste Männermannschaft der SG Lok gegenüber. Gespielt wird ab 17:00 Uhr in der Sporthalle am Sportfroum Gommern.
Spiel am 16.10.
1. Frauen:Im HVSA-Pokal tritt die Frauenmannschaft der SG Lok am Sonntag, 12:00 Uhr, gegen die 2. Mannschaft des BSV Magdeburg an. Gespielt wird in der Sporthalle des Albert-Einstein-Gymnasiums im Olvenstedter Graseweg in Magdeburg. Vor allem die Frauen wollen beweisen, dass der Abwärtstrend der letzten Wochen aufzuhalten ist.
Wir wünschen beiden Mannschaften viel Erfolg!
Eintrag: 13.10.11 09:00
HVSA-Pokal: Zweite Runde
Die 2. Männer- und die 1. Männer-Mannschaft treten in ihren zweiten Spielen am 15.10. an.Um 17:30 Uhr trifft die 2. Mannschaft der Lok auf die TSG Calbe.
Die 1. Mannschaft der Lok bestreitet ihr Spiel auswärts beim SV Eintracht Gommern. Anpfiff ist 17:00 Uhr.
Die 1. Frauen-Mannschaft bestreitet das zweite HVSA-Pokalspiel gegen den BSV 93 Magdeburg. Gespielt wird am 16.10. in der Sporthalle des Albert-Einstein-Gymnasiums im Olvenstedter Graseweg in Magdeburg.
Eintrag: 04.10.11 11:47
HVSA-Pokal: Zweite Runde ist ausgelost
Salzlandkreis (fna). Die zweite Runde im HVSA-Pokal ist ausgelost. Die Frauen der SG Lok Schönebeck (Sachsen-Anhalt-Liga) treten beispielsweise beim BSV 93 Magdeburg II an. Bei den Männern gibt es ein Derby zwischen der SG Lok Schönebeck II und der TSG Calbe I.Der gesamte Artikel ist unter http://www.volksstimme.de/sport/lokalsport/schoenebeck/492844_Zweite-Runde-ist-ausgelost.html zu finden.
Eintrag: 21.09.11 10:24 – Quelle: Volksstimme
